woerpenFilialorte sind Wahlsdorf und Möllensdorf. 1646-49 wurde Pülzig mit verwaltet. Wörpen war in der Vakanz 1929-38 von Coswig betreut, von dem das Filial Griebo 1957 nach Wörpen abgezweigt wurde. Mitverwaltet wurde 1958-64 Griebo, seit 1961 die Parochie Köselitz. Das Pfarrhaus ist ca. 1850 erbaut worden. Diese kleine Feldsteinkirche besitzt ein spitzbogiges Portal. Auf der Ost- und Nordseite sind spitzbogige Fenster (vermauert) zu erkennen, was für Flämingkirche sehr ungewöhnlich ist und auf eine Entstehung in der Zeit der Gotik hinweist. Der schlanke Dachreiter aus dem Jahr 1676 hat eine für Flämingkirchen typische gemauerte Westseite; die anderen drei Seiten sind hier holzverkleidet. Im Barock wurden einige Fenster vergrößert und das Innere neu gestaltet. Eine Coswiger Tischlerei baute 1722 die Empore und den Kanzelaltar, den ein Gemälde des Letzten Abendmahls schmückt. Bei einer Renovierung 1990 wurde die Inschrift am Altar entdeckt. Die Instandsetzung des Äußeren erfolgte 2002. Im Altarraum befindet sich der Grabstein eines Kindes (1663), des Söhnchens eines Wörpener Pfarrers. Dieser und weitere Familienmitglieder sind ebenfalls im Altarraum beigesetzt. Die bronzene Glocke aus dem 14. Jahrhundert ist die älteste im Pfarrbereich Wörpen. Aus der Empore steht eine Orgel des Orgelbauers Zuberbier (um 1800). Sie stammt aus der Kirche von Neeken und wurde um 1960 hierher versetzt.

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