Pfarrämter - Kirchenkreis Zerbst

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Evangelischer
Kirchenkreis Zerbst

Regionalpfarramt Coswig

Schloßstr. 58 06869 Coswig (Anhalt)
Telefon 034903-62938

Pfarrer Holm Haschker
Telefon 034903-489152
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Pfarrer Martin Bahlmann
Telefon 034907-30261
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pfarramt coswigZum Regionalpfarramt Coswig gehören die selbständigen Kirchengemeinden St. Nikolai Coswig, Griebo, die Martinsgemeinde Wörpen und die Hoffnungsgemeinde Zieko.
Die ehemaligen Kirchengemeinden Cobbelsdorf, Göritz, Köselitz, Möllensdorf, Pülzig, Senst, Wahlsdorf und Wörpen haben sich zur Martinsgemeinde Wörpen zusammen geschlossen.
Die ehemaligen Kirchengemeinden Buko, Buro, Düben, Klieken, Luko und Zieko haben sich zur Hoffnungsgemeinde Zieko zusammen geschlossen.
Zum Regionalpfarramt gehören ca. 1.600 Gemeindeglieder.

Homepages:
www.kirche-coswig.de
www.hoffnungsgemeinde-zieko.de


Geschichte des Amtes Coswig

Das Amt war zur Zeit der Reformation Besitz des Fürsten Wolfgang von Köthen, der 1562-64 sogar in Coswig residiert hat, dann aber das Amt an den Fürsten Bernhard von Dessau abtrat. Nach dem Tode desselben fiel das Amt seinem Bruder 1570 als Erbe zu, der jetzt Gesamtanhalt regieren konnte, das aber 1606 wieder in vier Teile zerfiel. Nun wurde das Amt ein Stück des neu Begründeten Zerbster Fürstentums, das nach dem Tod seines letzten Fürsten 1797 nochmals aufgeteilt wurde. Dabei kam das Amt unter Bernburger Herrschaft bis 1863, wo Anhalt wieder zur politischen Einigung kam. Bis zum 1. Januar 1866 war Coswig noch ein selbständiger Kreis, der nun dem Zerbster Kreis angegliedert wurde sowie dem Superintendenturbezirk Zerbst. Zu den Kirchspielen des Amtes gehörten Coswig, Buko, Griebo, Klieken, Köselitz, Wörpen und Zieko. Schon 1606 war noch Weiden dazugekommen, in der Bernburger Periode 1796-1863 auch Natho. Als der Beginn der Reformation im Amt Coswig darf das Jahr 1527 angesehen werden, wo der lutherisch gesinnte Fürst Wolfgang am 30. August das Nonnenkloster auflöste. Dass sich der Fürst um die Besetzung der Pfarrstellen mit evangelischen Geistlichen bemüht hat, lehrt der Umstand, dass er bei der Ordination des Bukoer Pastors Grempler ausdrücklich als der Berufende genannt wird. Die Einführung des Reformiertentums ist schon 1590 beim Wegfall des Exorzismus auf großen Widerstand gestoßen bei der Geistlichkeit. Buro und Klieken sind unter dem Einfluss ihrer Patrone überhaupt lutherisch geblieben. Die Rückführung zum Luthertum, die Fürst Johann seit 1644 im ganzen Zerbster Land in Angriff nahm, setzte sich im Amt Coswig schon während der Jahre 1643-49 durch. Der heutige Bekenntnisstand besteht seit 1820, wo auf der Synode zu Bernburg am 27. September die Einführung der Union auch für das Amt Coswig beschlossen wurde.