1871-72 erhielt Pulspforde diese neue Kirche in historistischem Stil. Das Schiff und die fünfseitige Apsis sind durch neogotische Strebepfeiler gegliedert. Die großen Rundbogenfenster sind aus der Neoromanik entlehnt. Als einziger Neubau des 19. Jahrhunderts in der Region besitzt diese Kirche keinen Turm, sondern einen freistehenden offenen Glockenstuhl auf dem westlichen Giebel. Die Glocke darin wurde 1999 in Lauchhammer gegossen. Das Innere wirkt durch die großen Fenster sehr großzügig. Schöne Ornamentglasfenster zieren die Apsis. Auf der Empore steht die Orgel von C. Giese, Hoforgelbaumeister in Dessau.