puelzigDiese Kirche wurde 1895 in neoromanischem Stil erbaut. Auffallend ist die ungewöhnliche Nord-Süd-Ausrichtung. Der rote Ziegelbau besteht aus Schiff, halbrunder Apsis und einem südlich vorgesetztem Turm mit spitzem Helm. Sie ersetzte eine barocke Kirche aus dem Jahr 1746, die durch einen Blitzschlag zerstört wurde. Sehr schön ist in dieser Kirche die Ausstattung von 1895. Kanzel und Altar zieren neoromanische Schnitzereien. Die drei runden Fenster in der Apsis zeigen christliche Symbole, alle übrigen Bleiglasfenster haben bunte ornamentale Rahmen. Der Altarteppich, ebenso wie das vollständige Tauf- und Abendmahlsgerät, wurden anlässlich der Kirchenweihe von der Herzogin von Anhalt-Bernburg und ihrem Sohn gestiftet. Die Orgel stammt von der Fa. Rühlmann, Zörbig. Erst 1931 gelangte die Bronzeglocke aus Schloss Zeitz in die Pülziger Kirche; sie wurde 1624 von Hans Michaelis in Magdeburg gegossen. Seit 2005 ist diese Kirche auch als "Sonnenkirche Pülzig" bekannt. Sie verfügt als einzige der Region über eine netzunabhängige solare Stromversorgung durch ein kleines Solarmodul an einer Schallluke des Turmes über dem Eingang.

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