steutzFilial war Rietzmeck, Brambach seit 1932, Steckby seit 1940. Steckby wurde schon 1919-32 mitverwaltet, außerdem Neeken 1932-54. Das Pfarrhaus wurde 1847 erbaut. Die St. Marien-Kirche von Steutz stammt noch aus dem 12. Jahrhundert. Der romanische Feldsteinbau bestand aus Schiff und eingezogenem Chor mit geradem Abschluß. In vorreformatorischer Zeit wurde der Altarraum auf die heutige Größe erweitert. Nach einem Brand wurde die Kirche 1846-49 im Stil der Neoromanik wieder aufgebaut und erhielt den westlichen Backsteintum. Fürst Leopold Friedrich von Anhalt-Dessau stiftete hierzu der Gemeinde den neuen Taufstein. Die Bleiglasfenster des Chorraumes aus dem Jahr 1906 stellen die vier Evangelisten dar. Die beiden Altarfenster an der Ostseite mit den Motiven des brennenden Dornbusches und des Fischzugs Petri entstanden 1995 nach Abschluss der jüngsten Sanierung der Kirche. Bemerkenswert ist das außen an der Ostwand angebrachte Kriegerdenkmal zu Ehren der Gefallenen des 1. Weltkrieges im Stil der 20er Jahre. Es wurde 1995 ergänzt um eine Inschrift für die Toten des 2. Weltkrieges.

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