lindauEingepfarrt sind Kuhberge, Buhlendorf, Lietzo (früher Berlinichen genannt) und Quast, das im 16. Jahrhundert zeitweise eigene Geistliche gehabt, zeitweise auch zu Deetz gehört hat. Filial ist immer Kerchau gewesen. Badewitz kam nach der Visitation 1534 von Lindau bald zu Deetz. 1940-51 ist das Kirchspiel Strinum von Lindau mit verwaltet worden. Das Pfarrhaus aus der Zeit von 1710 wurde 1857 abgerissen. Im August 1858 wurde die bisherige Försterei als Pfarrhaus angekauft. Seit 1909 ist ein kirchliches Gemeindehaus vorhanden. Diese städtische Feldsteinkirche entstand um 1150 in Form einer dreischiffigen Basilika mit Chor, Apsis und massivem Westturm. Bereits vor 1700 wurden die Seitenschiffe eingebaut. 1860-63 erhielt sie Kirche den hohen Turmaufsatz und 1891 die seitlichen Anbauten am Chor. Das Innere wurde oft verändert: ein gotisches Sakramentshaus ist in der Apsis erhalten; 1578 ist die Kanzel datiert, im 18. Jahrhundert bemalt mit Christus und den Evangelisten. 1697 gab es die erste Orgel in der Kirche; die heutige stammt von 1861, 1961 restauriert. 1689 wurde der aufwändige sechseckige Taufstein gestiftet, im laternenförmigen Deckel die figürliche Darstellung von Christi Taufe. Ebenfalls 1689 entstand der barocke Altar mit Bildern von Abendmahl und Kreuzabnahme. 1891 neuer Altartisch (barocke Altartafel bis 1986 auf der Nordempore versetzt). Einige beachtliche Grabmale: im Chor Familie von Wallwitz um 1560, Amtmann Heise 1672; in der Sakristei Pfarrer (Petrus?) in Lindau 1267.

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